Der Bundesverband Mineralische Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Entsorgung e.V. (BMKE), der Anfang des Jahres aus einem Zusammenschluss von IGAM und BRB entstanden ist, hat jetzt einen Kooperationsvertrag mit dem BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft geschlossen und damit die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit gelegt.
In der gemeinsamen Presseerklärung verweist der BDE-Präsident Matthias Harms auf die Vorteile eines geschlossenen Auftretens beider Verbände und betont: „Die Kreislaufwirtschaft ist auch im Bereich der Mineralik ein zentraler Baustein für Rohstoffsicherheit und ein wesentlicher Hebel in der zunehmenden Sanierung und Erneuerung des Gebäudebestands und der Infrastruktur.“
Seitens des BMKE erläutert der Vorstandsvorsitzende Michael Stoll die Bedeutung der Kooperation im internationalen Kontext: „Mit diesem Schritt knüpfen wir an die bewährte Kooperation auf europäischer Ebene an, die bereits über unsere Dachverbände Fédération Internationale du Recyclage (FIR) und FEAD – European Waste Management Association besteht.“
Zu den priorisierten Arbeitsbereichen gehören laut BDE und BMKE die aktuellen Beratungen zu End-of-Waste-Kriterien für Bau- und Abbruchabfälle sowie die Auswirkungen von REACH auf rezyklierte Gesteinskörnungen. Darüber hinaus stehen auf der politischen Agenda die Novellierung der Ersatzbaustoffverordnung, die Entwicklungen der Bauproduktenverordnung und die Erarbeitung des Landfill BREF.