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REMEX SOLUTIONS
REMEX

21. April 2026

Sanierung der Stahlwerksbrache in Talange

REMEX Frankreich liefert Schlacke für neue Recyclingplattform

In Talange im französischen Département Moselle wird seit vielen Jahren ein Geländekomplex saniert, der ehemals der Stahlproduktion von ThyssenKrupp diente. Ein Teilprojekt wurde jetzt in Zusammenarbeit mit der französischen REMEX RESSOURCES MINÉRALES (RRM) erfolgreich abgeschlossen.

Das Gesamtprojekt in der Verantwortung der Entwicklungsgesellschaft Zone Industrielle du Port (ZIP) umfasst die Flächensanierung von rund 85 ha Brachland zwischen Talange und Hagondange. Mit seiner strategisch günstigen Lage in Nähe der Autobahnen A4 und A31 und der geplanten Anbindung an das Schienennetz verfügt das Gelände bei Metz über großes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial. ZIP koordiniert die Sanierungsprojekte, deren Fokus auf der Umwandlung des Areals für eine nachhaltige Folgenutzung liegt, u. a. soll Raum für die Erzeugung grüner Energie und Recycling geschaffen werden.

Teilprojekt mit RRM

Im Zuge der Flächenrevitalisierung entsteht u. a. eine neue Recyclingplattform für Granulate und Altholz. Bei deren Planung wurde von Beginn an der konsequente Einsatz von Ersatzbaustoffen vorgesehen. Als Baumaterial für den Unterbau haben sich die Projektverantwortlichen für Hausmüllverbrennungsasche mit einer Sieblinie von 4 bis 50 mm entschieden.


Material nach SETRA-Leitfaden

Über zwei Jahre, von November 2023 und bis Ende 2025, wurden im Zuge mehrerer Bauabschnitte insgesamt 44.000 t HMV-Asche eingebaut, das Material stammt aus der Anlage der REMEX SüdWest GmbH in Mannheim. Der Einbau als Typ 1-Anwendung sowie die Qualitätskontrolle erfolgten nach dem in Frankreich vorgeschriebenen SÉTRA Regelwerk „Acceptabilité environnementale de matériaux alternatifs en technique routière, les mâchefers d’incinération de déchets non dangereux (MIDND)“, das die Umweltverträglichkeit alternativer Materialien im Straßenbau regelt:. Die Notifizierung, die logistische Abstimmung zwischen Produktion und Baustelle, die regelmäßige technische und chemische Materialprüfung waren Teil des Auftrags mit der ZIP.

Ziel: nationales Konzept

Mit dem erfolgreichen Projektabschluss hat REMEX gezeigt, dass es über das Wissen und die Erfahrung verfügt, Schlacken aus der Müllverbrennung nach französischen Qualitätsanforderungen aufzubereiten. Die RRM arbeitet nun an einer Lösung, mittelfristig französische HMV-Aschen direkt in Frankreich aufzubereiten und der dortigen Bauwirtschaft als güteüberwachten Ersatzbaustoff zur Verfügung zu stellen. Vorbild kann eine Anlage wie die der REMEX-Tochter HEROS sein, deren Aufbereitungstechniken sogar den Wiedereinsatz der Schlacke in Beton möglich machen.

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