Weiterentwicklung des Kiessandtagebaus von REMEX in Michendorf
Düsseldorf, 22.10.2026 – Das Landesamt für Umwelt Brandenburg (LfU) hat der REMEX GmbH den Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung und den Betrieb der Deponie Fresdorfer Heide (Gemeinde Michendorf) erteilt. Die Genehmigung ermöglicht dem Unternehmen die Folgenutzung des 15 km südlich von Potsdam gelegenen Kiessandtagebaus in Form einer Deponie der Klasse I.
Der Tagebau im Landkreis Potsdam-Mittelmark, den REMEX im Jahr 2024 erworben hat, erstreckt sich über eine Fläche von rund 62 ha. Seit Jahrzehnten werden hier Kies und Sand abgebaut, durch die Rohstoffgewinnung sind weitläufige Hohlräume entstanden. Das LfU Brandenburg ermöglicht nun die Wiedernutzbarmachung von Teilflächen des Tagebaus in Form einer Deponie mit gering belasteten, nicht gefährlichen mineralischen Bauabfällen aus der Region. Die Abfallablagerung erfolgt ausschließlich auf bereits durch den Kiessandtagebau beanspruchten und zuvor aus der Bergaufsicht entlassenen Flächen.
In Brandenburg und im Ballungsraum Berlin fallen jährlich rund 8,5 Mio. Tonnen Boden und Bauschutt an. Die im Auftrag des LfU erfolgte fortgeschriebene Bedarfsanalyse der u.e.c. Berlin vom September 2022 bestätigt den Bedarf für Mineralstoffdeponien der Klasse I. Stefan Roll, Regionalleiter der REMEX-Region Berlin-Brandenburg, erläutert: „Die Bereitstellung ausreichender Ablagerungskapazitäten für nicht verwertbare mineralische Stoffströme trägt wesentlich dazu bei, dass die Entsorgungskosten und folglich auch die Baukosten in der Region stabil und berechenbar bleiben.“
Der Plan für die Deponie Fresdorfer Heide sieht den Bau und Betrieb in drei Abschnitten vor. Auf einer Ablagerungsfläche von insgesamt 17,2 ha des Tagebaugeländes wird eine Deponiekapazität von rund 2,7 Mio. m³ geschaffen. Bei einer jährlichen Ablagerungsmenge von circa 200.000 m³ ergibt sich daraus eine Deponielaufzeit von 13,5 Jahren. Parallel dazu erfolgt auf den angrenzenden Flurstücken voraussichtlich bis zum Jahr 2040 der weitere Kiessandabbau mit rund 150.000 t pro Jahr.
Stefan Roll: „Die gute Erreichbarkeit über die A10 und A115 und die Nutzung vorhandener Infrastruktur unserer Betriebsstätte gehört zu den großen Vorteilen des Standorts in Potsdam-Mittelmark. Die Bündelung von Kiessandgewinnung und Deponiebetrieb reduziert Leerfahrten. In Anbetracht der aktuellen Kraftstoffpreise und den Zielen für mehr Klimaschutz ein entscheidendes Argument für die Deponie Fresdorfer Heide.“
Bildtext: Kiessandtagebau Potsdam-Mittelmark (Foto: © REMEX GmbH)
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Über REMEX
REMEX ist spezialisiert auf das professionelle Management mineralischer Abfälle und die Rückgewinnung darin enthaltener Ressourcen. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf ist sowohl in Europa als auch in Asien tätig. Die Aktivitäten der REMEX GmbH sowie ihrer mehr als 30 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften umfassen alle mit dem Mineralstoffmanagement verknüpften Bereiche – von der Logistik über die Aufbereitung bis zur anschließenden Verwertung oder Beseitigung. Schwerpunkte liegen in den Feldern Produktion und Bereitstellung von Ersatzbaustoffen und Recyclingmetallen, Flächensanierung, Bodenbehandlung, Bergversatz und Deponiemanagement. Mit seinen Recyclingaktivitäten reduziert REMEX nachweislich den Verbrauch von Kies, Sand und Naturstein und verbessert die Klimabilanz bei der Metallproduktion. Das Unternehmen ist international führend bei der Entwicklung richtungweisender Recyclingtechnologien und zählt zu den größten Herstellern von Ersatzbaustoffen in Europa. REMEX gehört zur weltweit tätigen REMONDIS-Gruppe.
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