Mineralisches Abfallmanagement und Kreislaufwirtschaft

Aktuelle Schwerpunktthemen

Im Rahmen unsere Newsletters informieren wir regelmäßig über Neuheiten aus dem Bereich des mineralischen Abfallmanagements – sei es ein neues Regelwerk, seien es neue Technologien oder auch Neuheiten über unsere Unternehmen und deren Leistungsangebote. Einige Themen jedoch, deren Auswirkungen über einen längeren Zeitraum zu spüren sein werden bzw. von weitreichender Relevanz beim Umgang mit Ersatzbaustoffen sind, fassen wir hier nochmals kurz zusammen. Wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie jederzeit gerne Kontakt mit uns auf. Und wir empfehlen Ihnen auch das kostenfreie Abonnement unseres Newsletters, den wir ca. 4 Mal im Jahr verschicken und der Sie über Änderungen des relevanten Regelwerks und damit zusammenhängenden Aktualisierungen z.B. des Handbuchs Ersatzbaustoffe informiert. 

Vorrang für Ersatzbaustoffe in Bauvergaben: juris®-Fachartikel als Sonderdruck

„Es gibt Verbesserungsbedarf des abfall- und vergaberechtlichen Rechtsrahmens für den Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen.“ Das ist in Kürze das Fazit, das Gregor Franßen, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Heinemann & Partner zieht, wenn er nach den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von mineralischen Ersatzbaustoffen gefragt wird.


„Der gesamte abfall- und vergaberechtliche Rechtsrahmen ist zwar auf die Förderung des Einsatzes von Recyclingbaustoffen ausgerichtet, aber es besteht ein erheblicher Widerspruch zwischen einerseits dem gesetzlichen und politischen Anspruch, die Vermeidung und stoffliche Verwertung mineralischer Abfälle zu fördern, und andererseits der Rechtspraxis, die durch die fehlende Verbindlichkeit und die fehlende Durchsetzbarkeit der abfall- und vergaberechtlichen Vorgaben geprägt ist“.

Betrachtet man gleichzeitig den erheblichen Einfluss, den die öffentliche Hand durch ihre Nachfragemacht auf die Verwertung mineralischer Ersatzbaustoffe bei öffentlichen Baumaßnahmen hat, indem sie durch die Gestaltung ihrer Vergabeunterlagen über das Ob und das Wie der Einsatzmöglichkeiten für mineralische Ersatzbaustoffe entscheidet, so besteht dringender Handlungsbedarf zu Optimierung des Rechtsrahmens.

Als positives Beispiel dient hier das Abfallgesetz in Thüringen, welches Gregor Franßen in einem Fachartikel im juris®-PraxisReport diskutiert. Aufgrund der Relevanz des Beitrags haben wir diesen als Sonderdruck erstellen lassen, den wir kostenfrei zur Verfügung stellen und den Sie hier bestellen können.

Teerhaltiger Straßenaufbruch: Öko-Studie des ifeu befürwortet Einsatz als Deponiebaustoff

Teerhaltiger Straßenaufbruch in ifeu-Studie

Das ifeu-Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg hat eine Studie zur „Entsorgung von teerhaltigem Straßenaufbruch aus ökologischer Sicht“ vorgelegt. Beauftragt vom BDE – dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. – vergleichen die Autoren Florian Knappe und Joachim Reinhardt die Ökobilanzen unterschiedlicher Alternativen für den Umgang mit teerhaltigem Straßenaufbruch, darunter Beseitigung auf der Deponie, Verwertung als Deponiebaustoff und die thermische Behandlung. Die 44 Seiten umfassende Studie können Sie hier herunterladen.

LfU Bayern: Neues Merkblatt zum Thema Straßenaufbruch

Ab 2018 will der Freistaat Bayern in Bundes- und Staatsstraßen kein teerhaltiges Material mehr einbauen, um eine Verschiebung und unkontrollierte Verteilung des PAK-haltigen Materials in den kommunalen und privaten Straßenbau zu vermeiden. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) hat in diesem Zusammenhang im Jahr 2017 im Merkblatt Nr. 3.4/1 umfassende Hinweise zum rechtlichen Hintergrund und zu den umweltfachlichen Anforderungen an die technische Ausführung und den Betrieb von Aufbereitungsanlagen sowie an die Lagerung und Verwertung von Straßenaufbruch zusammengestellt. Merkblattsammlung des LfU

Bayerische Landesamt für Umwelt: Merkblatt für Straßenaufbruch

Merkblatt Nr. 3.4/1
Stand: 03. Mai 2017 (aktualisiert
August 2017)

Kostenfreier Sonderdruck Verkehrsblatt mit BMVI-Regelung für teerhaltige Straßenausbaustoffe

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die Regelung für teerhaltige Straßenausbaustoffe verändert. Im Verkehrsblatt Heft 22/2015 wurde das Allgemeine Rundschreiben Straßenbau Nr. 16/15 des BMVI veröffentlicht. Darin bittet das Bundesministerium, „bald möglichst, aber spätestens ab dem 01.01.2018 den Einbau von Baustoffgemischen mit teer-/pechhaltigen Bestandteilen (Verwertungsklasse B und C der RuVA-StB) in Tragschichten von Bundesfernstraßen nicht mehr zuzulassen.“ Sonderdruck kostenfrei bestellen

Sonderdruck Verkehrsblatt zum Thema Straßenaufbruch

Recycling-Technologien HMT und TRIPLE M für HMV-Asche

Verbesserte Aufbereitung von HMV-Asche mit neuen Aufbereitungstechnologien

Die Niederländer machen es vor: Bei HEROS Sluiskil B.V. werden durch den Einsatz von Zusatztechnologien wie der hydromechanischen Behandlung oder der 3D-Siebtechnologie TRIPLE M die Schadstoffe in der HMV-Asche reduziert und die bautechnischen Eigenschaften verbessert. Vermarktet wird das Material von unserem niederländischen Unternehmen HEROS Sluiskil B.V. als granova® combimix und granova® granulat. mehr

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